Referenzbericht SCHRAMM

Referenzbericht SCHRAMM

Verwalten des Paternoster-Lagers mit cimERP

Schramm Werkstätten GmbH

Seit drei Generationen steht SCHRAMM für allumfassenden Schlafkomfort in konsequenter Weiterentwicklung. 1923 als Polsterei und Sattlerei gegründet, spezialisieren sich die SCHRAMM Werkstätten Mitte der 60er Jahre auf die Herstellung hochwertiger Matratzen und Untermatratzen. Es folgen eigene Bettkreationen und vollständig integrierte Zwei-Matratzen-Systeme wie auch eine Erweiterung des Portfolios mit Bettwäsche, Raumdüften und Frotteeware. Am Unternehmenssitz in Winnweiler sind hierfür knapp 200 Mitarbeiter beschäftigt.

Neben Handwerklichkeit, Qualität und Vielseitigkeit sind es auch feine Details, die ein Bett ausmachen. Die umfangreiche Auswahl an unterschiedlichen Stoffen, Farben und die besondere Verarbeitung innerhalb des Bettwäsche-Sortiments machen die individuelle Bettgestaltung vollkommen. Die besonders hochwertigen Schlafprodukte werden weltweit über knapp 400 Fachhandelspartner vertrieben.

Ausgangssituation der Lagerung von Stoffballen

Bedienen des Paternosters

Anfangs wurden im Lager die Stoffballen für die Produktion in Regalen gelagert und von dort herausgenommen, wenn diese benötigt wurden. Die Menge an Stoffballen wurde immer größer und die Lagerung immer unübersichtlicher.

Also schaffte sich die Firma Schramm Werkstätten einen Paternoster der Firma INTERTEX für die Lagerung der Stoffe an, um eine geordnete Lagerung gewährleisten zu können. Dieser verfügt über 234 Plätze, an denen Stoffballen hängend gelagert werden können. Die Ansteuerung des Paternosters ist zunächst über ein externes Bedienpanel möglich.

cimERP-Lagercockpit für das Paternoster-Lager

Um das Paternoster-Lager besser verwalten zu können, wurde von cimdata software ein Lagercockpit entwickelt. Mit Hilfe dessen können verschiedene Einlager- und Auslager-Buchungen der Stoffe durchgeführt werden. In einer Tabelle werden alle Stoffballen, die sich im Paternoster befinden, übersichtlich angezeigt. Die Position und die Menge des chargengeführten Artikels sind so ebenfalls genau ersichtlich. Wenn ein gewünschter Stoffballen markiert wurde, wird der Paternoster über das ERP-Programm an die richtige Position gefahren. Das externe Bedienpanel des Paternosters ist damit nicht mehr nötig.

Auslagerung mit cimERP

Die Ansteuerung des Paternosters geschieht alleine über die cimERP-Anwendung. Die Anbindung des Paternosters wurde mit Hilfe der Programmiersprache Python mittels einer Client-Server-Verbindung realisiert. Eine Statusleuchte im cimERP Lagercockpit zeigt an, in welchem Zustand die Lagerbuchung sich gerade befindet. Sobald der Paternoster beginnt, auf eine angegebene Position zu fahren, ist die Statusleuchte gelb dargestellt. Erst wenn die Lagerbuchung bestätigt wurde, wird die Statusleuchte wieder grün und es kann ein neuer Vorgang gestartet werden.

Bei einer Einlagerung ist es möglich, die Menge des Stoffes zu korrigieren, so dass nur die noch tatsächlich vorhandene Menge in den Paternoster eingelagert wird. Dies ist nötig, wenn der Stoff z.B. in die Fertigung gegeben wird, da bei dem hohen Grad an Handarbeit ein reiner Abtrag über die Varianten Stückliste zu ungenau wäre, respektive Mehr- und Minderverbräuche nicht exakt berücksichtigt würden.

Es ist auch möglich, mit Hilfe des cimERP Lagercockpits einen Stoff aus einem anderen beliebigen chaotischen Lager in das Paternoster-Lager ein- bzw. auszulagern. Bei einer Einlagerung wird immer der nächste freie Platz zur aktuellen Position des Paternosters angefahren.

Erfolgreiche Projektdurchführung

Einfache Lagerbewegungen mit dem Lagercockpit

Die Einrichtung des chaotischen Paternoster-Lagers in cimERP und der Test der Anbindung von cimERP verlief nach gemeinsamer Abstimmung der beteiligten Firmen Schramm, INTERTEX und cimdata software problemlos.

Das Paternoster-Lagercockpit läuft nun bei der Firma Schramm Werkstätten seit Dezember 2016 ohne Probleme und wird durchgängig genutzt. Das Lager ist nun wesentlich übersichtlicher und es muss dadurch weniger Zeit aufgebracht werden, um die jeweiligen Stoffballen zu finden. Durch die Steuerung des Paternosters über das Lagercockpit wird in der Lagerhaltung der Stoffe ein geschlossener Daten- und Wertekreis ermöglicht, da auf manuelle Datenabgleiche zwischen Paternoster und ERP Lagerbeständen verzichtet werden kann.

Somit hat sich für die Firma Schramm Werkstätten die Investition schon innerhalb kürzester Zeit gelohnt. Der größte Vorteil dieses Projektes liegt darin, dass die Mitarbeiter nun jederzeit schnell erkennen können, an welcher Stelle im Paternoster welche Stoffmenge gelagert wird.

„Die Zusammenarbeit mit cimdata lief auch in diesem Projekt reibungslos und vor allem lösungsorientiert ab. Dies ist u.a. durch die hohe Akzeptanz der installierten Lösung innerhalb der Belegschaft zu erkennen. Die Entwicklung der Oberfläche und die Implementierung der INTERTEX Steuersätze konnten ohne Schnittstellenverluste zwischen den beiden Dienstleistern umgesetzt werden.“

Hr. Philipp Schramm, Projektleiter Operations & Organisation

Weitere Informationen zur Firma SCHRAMM Werkstätten

Schramm Werkstätten GmbH, Winnweiler
www.schrammwerkstaetten.de

Zurück

Einen Kommentar schreiben
Copyright 2021 cimdata software GmbH