Ausschluss-Varianten in Stückliste und Arbeitsplan

Erweiterung der Fertigungs-Variantenlogik mit Ausschluss-Variante

Wir haben die Variantenlogik in der Fertigung erweitert. In cimERP können nun sowohl in der Stückliste als auch im Arbeitsplan Ausschlussvarianten definiert werden. Ausschlussvarianten stellen eine einfache Möglichkeit dar, bestimmte Arbeitsplanpositionen bzw. Stücklistenpositionen während der Auflösung der Fertigungsstruktur ein- bzw. auszusteuern.

Verwalten von Ausschluss-Varianten im cimERP. Screenshot.
Verwalten von Stücklisten mit Ausschluss-Varianten

Das Ziel von Ausschluss-Varianten ist es, dass der entsprechende Datensatz NICHT übernommen wird, wenn eine der ausgewählten Varianten als Ausprägung eingegeben wurde.

Die Variante „$$$$$$“ wird mit der Bedeutung eingetragen, dass Ausschlussvarianten hinterlegt werden. In einem separaten Feld werden die entsprechenden Varianten angezeigt. Die Auswahl erfolgt über den Matchcode „Ausschlussvarianten“ mit einer separaten Spalte zum Markieren (Multi-Selektion).

Dieser entsprechende Stücklisten- oder Arbeitsplan-Datensatz ist in der Auflösung nur dann gültig, wenn diese Variante ungleich einer definierten Werteliste ist (z. B. ungleich 4711, 4712).
Wird der Datensatz dagegen als „gültig“ erkannt, wird der Wert „$$$$$$“ mit der Leervariante ersetzt. Die Logik der Tausch-Varianten bleibt erhalten.

Diese Logik greift in der Fertigungsauflösung, Vorkalkulation und allen weiteren Auflösungen (zentrale cimERP-Auflösungs-Routine).

Die neue Funktion steht Ihnen mit dem cimERP Release 3.30 und einem PTF-Stand vom 06.04.2020 zur Verfügung.

 

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